Netzwerk der Beauftragten für Innovation und Technologie (BIT) trifft sich in Dortmund

12.07.2019

Die Handwerkskammer Dortmund war der diesjährige Austragungsort der Jahrestagung des Netzwerkes der BIT. Im Zeitraum vom 02. bis 04.07.2019 wurde ein ansprechendes Tagungsprogramm gestaltet, womit das Ziel der Veranstaltung – der Informations- und Erfahrungsaustausch – realisiert wurde.

Am ersten Tag kommen die Stakeholder der Förderlinie BIT zu Wort und teilten den Teilnehmenden aktuelle Informationen und Veränderungen mit. Neben der fachlichen Projektleitung, der Zentrale Leitstelle für Technologietransfer im Handwerk (ZLS), informierten ebenfalls Kollegen des betreuenden Referates im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie Kollegen des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH). Abgeschlossen wurde der Tag mit einer Diskussion, wie sich das BIT-Netzwerk auf der Internationalen Handwerksmesse (IHM) 2020 ansprechend präsentieren kann.

Abb.: Teilnehmer der Jahrestagung 2019

Highlight des zweiten Veranstaltungstages war der Besuch der Messe „Handwerk Digital“ im Bildungszentrum Hansemann der HwK Dortmund am Nachmittag. Hier konnten sich die Teilnehmenden individuell über aktuelle Entwicklungen im Themenfeld der Digitalisierung informieren und mit den Ausstellern ins Gespräch kommen. Vormittags informierten die Kollegen des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk (KDH) über ihre Wissenstransfer- und Unterstützungsangebote. Neben einer Einführung in den Digitalisierungscheck samt Auswertungsergebnisse und der Geschäftsmodellanalyse des KDH, rundeten die verschiedenen Transferformate, wie die Digitalisierungswerkstatt oder Qualifizierungsangebote, den Einblick in die Arbeit des Kompetenzzentrums ab. Um tiefergehende Kenntnisse über die Ergebnisse aus den inzwischen 3,5 Jahren Projektlaufzeit zu erhalten, wurde die Teilnahme an der diesjährigen KDH-Konferenz speziell für Beraterinnen und Berater der HWO vom 5. bis 7. November in Koblenz empfohlen. Die Anmeldung kann über BISTECH erfolgen. Anschließend wurde die Beratungsmethode Planspiele vorgestellt. Johannes Trenkle (lfi) stellte Ergebnisse einer durchgeführten Studie zu Plattformen im Handwerk vor. Abschließend wurde am Beispiel des Startups „Myster“ gezeigt, wie Plattformen im Handwerk eingesetzt werden können.

Am letzten Veranstaltungstag wurden Workshops zum Erfahrungsaustausch der Teilnehmenden organisiert. In insgesamt acht Kleingruppen hatten die Teilnehmenden Zeit, sich intensiv auszutauschen. Themen hierzu wurden im Vorfeld der Tagung durch die ZLS abgefragt und vorbereitet.

Ansprechpartner:
Jens Bille, Manfred Fülbier
Tel.:  05 11/7 01 55-46, -18
E-Mail: bille@hpi-hannover.de, fuelbier@hpi-hannover.de