Expertenkreise "Expertenkreis Bau- und Restaurationstechnologien sowie Energie- und Umwelttechnik"

Dem Expertenkreis kommt im Informations- und Erfahrungsaustausch der BIT eine wichtige Rolle zu. Neuen Informationen aus den genannten Themengebieten wie zum Beispiel neue Baustoffe oder Bauverfahren, der Optimierung von Bauleistungen durch digitale Tools. Auch fachliche Aspekte aus dem Bereich Energieeffizienz im Betrieb, Stromspeichertechnologien und Aspekte der Nachhaltigkeit werden behandelt und durch externe Referenten den Teilnehmenden vermittelt. Durch die Kooperation mit dem DLR und der Fraunhofer Gesellschaft besteht ergänzend die Möglichkeit, aktuelle Entwicklungen der außeruniversitären Forschung zu präsentieren und mit den BIT unter dem Aspekt der Handwerksrelevanz zu diskutieren. Diesen Input greifen die BIT auf und nutzen ihn für Diskussionen und im Technologiemonitoring.

Neben dem beschriebenen Informationsaustausch spielt der Erfahrungsaustausch eine ebenso wichtige Rolle und wird aktiv von der ZLS unterstützt. Einen guten Einstieg bieten hierfür die Präsentation und Diskussion von ausgewählten Best-Practice-Beispielen der BIT. Thematisch sind die BIT in der Auswahl der Beispiele auf 5 Kategorien festgelegt. So erhalten auch neue BIT im Expertenkreis eine gute Orientierung und lernen die Tätigkeiten der Kollegen und Kolleginnen kennen. Die ZLS bietet für diese Vorträge und Diskussion abwechselnde Workshopformate als organisatorischen Rahmen.

Erneut online, aber mit einem aktualisiertem Konzept und zweitem Konferenztool, fand das diesjährige Treffen des Expertenkreises „Energie- und Umwelttechnik“ sowie „Bau- und Restaurierungstechnologien“ des BIT Netzwerkes vom 08. bis 10.06.2021 statt.

Der Focus bei den Fachvorträgen, welche via MS Teams vorgestellt und diskutiert wurden, lag dieses Jahr beim Seriellen Sanieren, da hierzu eine Bundesförderung veröffentlicht worden, welche für Betriebe und die Handwerksorganisation interessant ist. Aus dem Konsortium des Projektes Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz wurde das E-Tool vorgestellt, eine einfache Applikation zum Dokumentieren und Auswerten von Energieverbräuchen im Betrieb. Von der Fraunhofer Gesellschaft gab es Inputs zu den Themen Digitalisierung im Bauwesen, Technologien für das Handwerk und die Denkmalpflege sowie zur Integration von Photovoltaik in der Gebäudehülle.

Ergänzt wurden die Vorträge noch durch die Vorstellung von vier Best-Practice-Beispielen aus dem Kreis der anwesenden Beauftragten für Innovation und Technologie.

Für den Erfahrungsaustausch und die Diskussion der vorgestellten Beispiele wurde eine weitere Plattform vorgestellt und genutzt. Wonder.me bietet im Vergleich zu anderen Konferenztools die Möglichkeit den informellen Austausch digital durchzuführen. Die Teilnehmenden können eigenständig in den Austausch treten und sind nicht an Zeitbegrenzungen oder Arbeitsräume gebunden.